FOTOGALERIE       PROJEKTE       BETTENPLAN       AGB

 

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen AGB

1. Rechte und Pflichten aus dem Belegungsvertrag

1.1 Ein Belegungsvertrag (BV) wird zwischen den Vermietern (VM) und dem Veranstalter (VA) abgeschlossen. Zum Belegungsvertrag gehören drei Teilverträge (Übernachtungsvertrag, Verpflegungsvertrag, Arbeitsraumvertrag) sowie ein Bettenplan, eventuelle Vereinbarungen über Leihgeräte und die Hausordnung.

1.2 Der Belegungsvertrag ist abgeschlossen, sobald das Seminarhaus mit Zimmern und Arbeitsräumen und Außenbereichen bestellt, zugesagt und eine Anzahlung in Höhe von 40% der geplanten Abschlusssumme der Bettenbelegungen beim VM eingegangen ist. Der Abschluss des Belegungsvertrages verpflichtet die Vertragspartner zur Erfüllung der Vertrages.

1.3 Der Vermieter ist verpflichtet bei Nichtbereitstellung des Seminarhauses dem VA Schadensersatz zu leisten.

1.4 Der VA ist verpflichtet, bei Nichtinanspruchnahme der vertraglichen Leistungen den vollen vereinbarten Preis zu bezahlen, abzüglich der vom Vermieter ersparten Aufwendungen. Bei Absage bis 3 Monate vorher fallen nur 50% bei Gruppenbelegung und 35% bei der Ferienwohnung an.

1.5 Der Vermieter ist nach Treu und Glauben gehalten, nicht in Anspruch genommene Zimmer und Räume nach Möglichkeit anderweitig zu vergeben, um Ausfälle zu vermeiden.

Bis zur anderweitigen Vergabe des Hauses rsp.Zimmers hat der VA für die Dauer des Vertrages den nach Ziffer 1.4 errechneten Betrag zu zahlen.

1.6 Bei Minderbelegung gegenüber der im Belegungsvertrag mit Selbstversorgung angemeldeten Pesonenzahl wird eine Toleranz von bis zu 2 Personen bei Gruppen bis 20 Tn und 20% der gemeldeten Tn-Zahl bei Gruppen über 20 Tn vom Vermieter akzeptiert. Bei vertraglich festgelegter Vollverpflegung können 20% Minderbelegungen nur akzeptiert werden, wenn der Verpflegungsvertrag unter Berücksichtigung eventuell schon getätigter Aufwendungen mit Einverständnis der Verpflegungsverantwortlichen geändert wird.

Empfehlenswert ist eine Reiserücktrittskostenversicherung, sie übernimmt im Schadenfall alle Kosten, die aus dem Rücktritt vom Belegungsvertrag entstehen, etwa, wenn die Maßnahme wegen Krankheit oder Unfall nicht wie geplant durchgeführt werden kann.

1.7 Der VM haftet nur für die Verkehrssicherheit der Gebäude und seiner Einrichtungen. Für den persönlichen Versicherungsschutz der Tn bei Unfall etc. ist der VA zuständig.

1.8 Zu Beginn einer Belegung wird mit dem Veranstalter die verbindliche Gästeliste und eine entsprechende Feuerwehrliste mit den Bettenbelegungen anhand des Bettenplanes erstellt.

1.9 Ausschließlicher Gerichtsstand ist Wennigsen.

2. Preise

2.1 Maßgebend sind stets die Vereinbarungen zwischen Veranstalter und Vermieter im Belegungsvertrag, im Verpflegungsvertrag und im Raumnutzungsvertrag.

2.2 Änderungen der Preise in der Preisliste bleiben vorbehalten. Gültig ist die neueste Preisliste.

3. Verpflegung

3.1 Alle Maßnahmen mit Essensversorgung im Haus und auf dem Außengelände sind Küchennutzungen und erfordern einen Verpflegungsvertrag.

3.2 Der Veranstalter schließt mit dem/der KüchenbetreiberIn (KB) einen Verpflegungsvertrag ab. Darin ist geregelt, dass Selbstverpflegung (SV) von Mitgliedern der Gruppe selbst und Vollverpflegung (VV) - unterschieden in konventionell, biologisch-vollwertig, vegetarisch oder vegan – durch den/die KB durchgeführt wird. Die Beschäftigung von externem Küchenpersonal durch einen Veranstalter ist nicht erwünscht, kann aber mit dem KB ausgehandelt werden.

3.3 Die Preise für die Verpflegung sind in einer eigenen Preisliste des/r KB zusammengefasst.

3.4 Bei Selbstverpflegung ist für die Benutzung einer Küche eine Nutzungsgebühr zu entrichten, die ebenfalls in der Preisliste „K“ zu finden ist.

3.5 Die Benutzung der Küchen wird im Verpflegungsvertrag festgelegt; darin ist auch der genaue Umfang an Geschirr, Küchengeräten etc. festgehalten.

3.6 Für Einzelgäste kann Übernachtung mit Frühstück angeboten werden.

3.7 Getränke: Das Seminarhaus bestellt und bietet Getränke über den KB an, Preise auch in Preisliste „K“.

3.8 Privatverkäufe von Speisen, Getränken, Süßigkeiten, Gegenständen, Waren aller Art etc. sind im Seminarhaus und auf dem Freigelände nicht gestattet. Ausnahmen können nur bei besonderen Einzelveranstaltungen erteilt werden.

4. Hausnutzung

4.1 Alle Einrichtungen des Hauses und des Außengeländes werden sorgsam, rücksichtsvoll und entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen und der Hausordnung benutzt.

4.2 Die Räume werden entsprechend der Planung (Bettenplan und Gruppenraumplan) belegt. Weitere Räume oder Betten stehen nicht zur Verfügung.

4.3 Die vertraglich festgelegten Räume oder Nutzungsbereiche werden von einem Teammitglied des Vermieters übergeben und am Ende der Maßnahme von einem Teammitglied des Vermieters in Anwesenheit eines Vertreters des Veranstalters kontrolliert und abgenommen; ggf. kann dazu ein Protokoll gefordert werden.

4.4 Schäden am Gebäude, an Geräten, am Mobiliar etc. sind umgehend zu melden, damit Abhilfe geschaffen und Gefahren vorgebeugt werden kann. Schäden, die der Veranstalter zu verantworten hat, werden ihm in Rechnung gestellt, u.U. auch nach der Maßnahme, wenn ein Schaden nicht gemeldet worden war.